Saxy Plastics: Kunststoffe neu gedacht
Kreislauffähig, biobasiert und nachhaltig – ein Verbundprojekt aus Sachsen
Das Leipziger Startup aevoloop verfolgt mit dem Verbundprojekt „Saxy Plastics“ eine klare Vision: Kunststoffe zu entwickeln, die vollständig recycelbar, biobasiert und biologisch abbaubar sind. Gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern entsteht eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen. Unterstützt wird das Projekt durch die EFRE/JTF-Technologieförderung 2021 bis 2027 der Sächsischen Aufbaubank (SAB).
Herausforderungen und Ziele
„Heutige Kunststoffe sind nicht für hochwertiges Recycling konzipiert. Mechanische Verfahren verschlechtern die Materialqualität, und chemische Methoden sind oft zu energieintensiv“, erklärt Philipp Keßler, CEO von aevoloop. „Mit Saxy Plastics wollen wir zeigen, dass es anders geht: Unsere Kunststoffe sind vollständig recycelbar, biobasiert und nachhaltig.“
Das Projekt wird gemeinsam mit führenden Partnern aus Forschung und Industrie umgesetzt. Diese bringen ihre jeweiligen Expertisen in die Materialentwicklung, die Herstellung von Prototypen und die Entwicklung eines Recyclingprozesses ein. Ziel ist es, den gesamten Materialkreislauf zu schließen – von der Rohstoffbereitstellung bis zur industriellen Anwendung.
Erste Erfolge durch die Förderung
Die SAB-Förderung war für aevoloop der entscheidende Hebel, um aus einer vielversprechenden Idee konkrete Entwicklungsschritte zu machen. Dank der Unterstützung und der Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern konnten wichtige Meilensteine erreicht werden:
- Rohstoffsicherheit: Die erste Tonne Monomer wurde geliefert, und langfristigeAbnahmeverträge sind in Planung.
- Skalierung der Produktion: Die Herstellung wurde von wenigen Hundert Gramm auf Kilogramm-Mengen erweitert, mit dem Ziel, bald Tonnen herzustellen.
- Demonstratoren: Ein spezieller Reaktor wurde in Betrieb genommen, um Material für Tests herzustellen. Erste 3D-Druck- und Spritzguss-Demonstratoren wurden erfolgreich gefertigt und zeigen, dass die Materialien praxistauglich sind.
Die Förderung hat uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern uns vor allem dabei geholfen, unsere Technologie aus dem Labor in die Praxis zu bringen. Ohne die SAB wären wir heute nicht so weit.
Zusammenarbeit mit der SAB und den Verbundpartnern
Die Zusammenarbeit mit der SAB hebt sich für aevoloop besonders durch ihre Serviceorientierung hervor. „Von der ersten Projektskizze bis zur Einreichung des Vollantrags fühlten wir uns nie wie bei einer starren Behörde, sondern wie bei einer modernen, lösungsorientierten Agentur“, erklärt Keßler.
Ein großer Vorteil war die enge Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern, die durch die SAB-Förderung aktiv unterstützt wurde. Forschungs- und Industriepartner brachten ihre spezifischen Kompetenzen ein, um die Entwicklung auf allen Ebenen voranzutreiben – von der Materialentwicklung bis zur Herstellung von Prototypen. Diese Kooperation war entscheidend für den Projekterfolg.
„Unser Ansprechpartner bei der SAB brachte oft selbst pragmatische Lösungen ein. Wenn einmal keine direkte Antwort möglich war, wurde unser Anliegen intern weitergeleitet – und wir bekamen stets zeitnah eine passende Lösung“, ergänzt Keßler.
Wissenswertes zur EFRE/JTF Projektförderung 2021 bis 2027
Gefördert werden FuE-Projekte zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren zur Steigerung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.
Informationen finden Sie hier: EFRE/JTF Projektförderung 2021 bis 2027
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