Pflegekräfte weltweit – Prozesse neu gedacht

Mit digitaler Innovation und SAB-Förderung professionalisiert medicruiter das internationale Fachkräfte-Recruiting

Eingang des Klinimum St. Marien in Amberg, davor  stehen die qualifizierten Fachkräfte aus dem Ausland

Deutschland braucht Pflegepersonal – und die medicruiter GmbH sorgt dafür, dass qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland den Weg in den deutschen Pflegealltag finden. Mit Unterstützung durch ein Markteinführungsdarlehen und ein Digitalisierungsdarlehen aus Mitteln des Just Transition Fund sowie des Freistaats Sachsen hat das junge Unternehmen seine Abläufe konsequent modernisiert und ein hochwertiges Vorbereitungstraining für Pflegekräfte etabliert.


Vom Wachstum überholt – mit Digitalisierung neu aufgestellt
„Wir haben am Anfang sehr viel selbst gemacht – aus Qualitätsgründen“, erzählt Ronald Reschke, Mitgründer der medicruiter GmbH. „Vom Online-Marketing über die Auswahl der Kandidat:innen bis zur Sprachausbildung und Visabegleitung – wir wollten die volle Kontrolle über jeden Schritt. Aber je mehr wir gewachsen sind, desto klarer wurde: So geht es nicht weiter.“

Dank der Förderung konnte medicruiter einen Großteil seiner Prozesse automatisieren – ohne Abstriche bei der Qualität. Künstliche Intelligenz, smarte Tools und ein asynchrones Recruitingmodell, das gemeinsam mit der TU München entwickelt wurde, sorgen heute für Effizienz und Struktur.

„Früher haben wir viel Zeit mit E-Mails, Datenerfassung und sich wiederholenden Fragen verbracht. Heute übernimmt das ein System, das Bewerber:innen direkt die Infos liefert, die sie brauchen. Und wir können uns auf das konzentrieren, was zählt: die Menschen hinter den Lebensläufen.“

Trainings, die überzeugen
Mit dem Markteinführungsdarlehen konnte medicruiter zudem ein AZAV-zertifiziertes Vorbereitungstraining aufbauen – speziell für internationale Pflegekräfte, die in Deutschland arbeiten möchten. Die Inhalte sind breit gefächert und reichen von Intensivpflege über Eingliederungshilfe bis hin zu psychiatrischer Versorgung.

„Unsere Trainings sind so gut angelaufen, dass sich inzwischen auch Pflegeeinrichtungen bei uns melden, die gar nicht mit uns rekrutieren“, berichtet Reschke. „Das zeigt uns: Qualität spricht sich herum.“

Digitales Lernen – praxisnah und automatisiert
Die Lernplattform wurde durch das Digitalisierungsdarlehen technisch stark erweitert. Moodle, Zoom-Integration, Fortschrittsanalysen und automatisiertes Teilnehmermanagement schaffen ein professionelles, digitales Lernumfeld. Ergänzt wird es durch ein eigens entwickeltes „virtuelles Krankenhaus“, das Pflegekräfte realitätsnah auf den Berufsalltag vorbereitet.

Auch das interne System wurde durch KI-gestützte Tools spürbar entlastet – z. B. durch Voice Agents, Multichannel-Kommunikation, automatische Lebenslauf-Erstellung oder die digitale (Teil-)Befüllung von Formularen. So konnten zeitaufwändige Routineaufgaben deutlich reduziert werden.

Portraitfoto von Ronald Reschke, Mitgründer
Ronald Reschke, Mitgründer der medicruiter GmbH
Unser Ziel ist es, internationale Pflegekräfte nicht nur zu vermitteln, sondern sie wirklich auf ein Leben und Arbeiten in Deutschland vorzubereiten – fair, transparent und professionell begleitet. Die Unterstützung der SAB hilft uns, diese Vision digital umzusetzen.

SAB als echter Sparringspartner
Was die Zusammenarbeit mit der SAB für medicruiter besonders gemacht hat?
„Die SAB war für uns nie einfach nur eine Bank“, sagt Reschke. „Es war ein echter Austausch auf Augenhöhe. Wir konnten unsere Ideen offen teilen, haben ehrliches Feedback bekommen – und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Gerade für ein junges Unternehmen wie unseres war das extrem wertvoll.“

Fazit
Mit der SAB an ihrer Seite hat die medicruiter GmbH ihre Prozesse zukunftsfähig gestaltet – von der digitalen Bewerberkommunikation bis zur strukturierten Qualifizierung. Das Ergebnis: ein skalierbares Modell, das Fachkräfte erfolgreich integriert und gleichzeitig ein drängendes gesellschaftliches Problem adressiert – den Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal.
 

Wissenswertes zum Förderprogramm "Markteinführungsdarlehen (MEP-D)" und "Digitalisierungsdarlehen" (Digi-D) im Rahmen der Förderrichtlinie Darlehen für den Mittelstand (FRL DFM)

Sie arbeiten in einem sächsischen Unternehmen, das dringend digitaler aufgestellt werden sollte? Sie sind nicht allein mit dieser Herausforderung! Wir fördern Ihr Digitalisierungsvorhaben mit dem Digitalisierungszuschuss und/oder dem  Digitalisierungsdarlehen.
Oder wollen Sie auch ein innovatives Produkt oder eine innovative Dienstleistung auf den Markt bringen?  Dann nutzen Sie ergänzend oder alternativ zum Markteinführungszuschuss das Markteinführungsdarlehen.

Unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater stehen Ihnen zudem bei Ihren konkreten Förder- und Finanzierungsfragen gern zur Seite. Kommen Sie mit uns ins Gespräch - wir beraten Sie in unseren Kundencentern sowie per Video und Telefon umfassend und kompetent.

Fotoquelle: © medicruiter GmbH

Herausforderung

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